• Datum:

    03.05.2021 - 07.05.2021

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Jugendliche und Erwachsene

    Status:

    Bericht lesen

Aus den Grundlagen des Improvisationstheaters werden wir auf spielerische Weise ein Tanztheater zusammen erarbeiten. Szenen und Erlebnisse aus dem Alltag werden wir im Tanz umsetzen. Zur Musik tanzen wir unsere Geschichten, improvisieren und begeben uns in verschiedene Figuren.

Für alle Altersklassen • schauspielbegeistert


 
 
Wochenbericht – Tanztheater Workshop 3. bis 7. Mai 2021
Zum zweiten Mal fand in den Frühlingsferien ein Tanztheater Workshop im insieme Treff Zürich statt. Letztes Jahr musste der Workshop leider Corona bedingt abgesagt werden. Um so grösser war die Freude fürs 2021!

Der Tanztheater Workshop fand an 5 Tagen von 10.00 bis 16.00 Uhr statt, abends durften alle Teilnehmenden jeweils nach Hause. Auch dieses Jahr wurden alle Erwartungen übertroffen. Zudem wurden wir während der ganzen Woche über Mittag von Marina, der Köchin, kulinarisch verwöhnt.
Im Kurs kamen mehrere Teilnehmer im Alter von 15 bis 40 Jahren zusammen. Tolle Menschen mit den unterschiedlichsten Talenten, die in der Abschlussaufführung wunderbar zur Geltung kamen. Die Gruppe hatte viel Spass miteinander und untereinander.

In der Ferienwoche stand wieder ein Tagesausflug auf dem Plan, der am 4. Mai stattfand. Dieses Mal hiess es WOW! Beim Besuch des WOW Museums kamen wir in den Räumen voller überraschender Sinnestäuschungen, Illusionen und neuer Perspektiven nicht schlecht ins Staunen. Auf einer professionellen Führung tauchten wir ein in die WOW Erlebniswelt, verloren uns in der Unendlichkeit, standen Kopf, täuschten uns in Distanzen und den sich veränderten Perspektiven und wunderten uns über die eigene Wahrnehmung. Wir hatten alle unheimlich viel Spass und wurden zu Shooting-Stars! Verrückt und crazy oder halt eben: WOW!

Nach der Führung folgte das nächste Highlight, ein feiner Zmittag auf der Terrasse des Restaurants Lotti. Alberto Cirigliano hat uns alle dazu eingeladen. Lecker war es und gemütlich. Das Wetter spielte zum Glück perfekt mit. Zurück im insieme Treff liessen wir den eindrücklichen Tag Revue passieren mit Zeichnen, Aufschreiben, Tanzen und Entspannungsübungen.

Nadja Trimboli und Carole Marfurt, Dipl. Tanz- und Bewegungspädagoginnen, durften eine bunt durchmischte und tolle Teilnehmergruppe leiten und begleiten. Auf eine sanfte und spielerische Weise wurden die Teilnehmer von Anfang an bis zur Aufführung durch die ganze Woche geführt. Aus den Grundlagen des Improvisationstheaters erarbeiteten wir zusammen ein abwechslungsreiches und amüsantes Tanztheaterstück. Szenen aus dem Alltag haben wir in Bewegung und Tanz umgesetzt bis eine kleine Geschichte entstand. Es war uns wichtig, die Talente und Ideen der einzelnen Personen zu berücksichtigen, aufzunehmen und in das Stück einfliessen zu lassen. So entstanden unter anderem ganz berührende Soli.

Am Freitag fand dann nach viel Üben die Aufführung statt! Corona bedingt fand diese im kleinen Rahmen, mit genug Abstand und Masken statt. Die Zuschauer wurden gleich zu Beginn in den Bann gezogen.

Beim Eintreten in den Raum lagen alle Akteure kreuz und quer und schlafend auf dem Boden. Eine Kuckucksuhr und plötzliche Hahnenschreie schreckten die Akteure regelrecht auf. Es folgten verschiedene Szenen und kleine Geschichten: Das Anziehen von imaginären Hosen und Jacken gefolgt von einer witzigen Zähne putzen und Haare kämmen Bewegungsabfolge. Auch die Brille durfte nicht fehlen. Bestückt mit einer schwarzen Sonnenbrille wurde das Publikum mit einem coolen Brillentanz überrascht. Dann ging’s an die Arbeit: Ein Teil der Truppe wurde zu regelrechten Robotern, die sich maschinenähnlich bewegten. Zum Glück bediente der andere Teil der Truppe die Roboter so, dass diese sich ohne Crash durch den Raum bewegen konnten. Aber auch das traditionelle Postbüro kam nicht zu kurz: Ein wildes Stempeln wurde abgelöst durch hektisches Maschinenschreiben. Und wenn Frau oder Mann denkt, jetzt sei Fyrabig, dann geht’s erst richtig los, so geschah es denn auch bei uns: Rennen, rennen, rennen bis zum Umfallen…

Doch das hält nicht vom Barbesuch ab! Und dort erlebte das Publikum ganz viele wundervolle Momente: Ein live gespielter Song auf einer Ukulele, ein rührender Auftritt einer Opernsängerin oder ein Pianist, der auf einem imaginären Klavier auf berührende Art das Stück ‚Für Elise‘ spielte. Zu guter Letzt schnappte sich jede/r einen Hut und ein fetziger Huttanz bildete den
Abschluss der diesjährigen Aufführung.

Alle Zuschauer jubelten und klatschten und beglückten ihre Akteure. Es war ein weiteres absolut gelungenes Tanztheaterstück. Zufrieden und glücklich wurde nach der Aufführung mit den Teilnehmern und Besuchern noch ein paar Worte ausgetauscht. Auf einen Apéro wurde wegen Covid-19 verzichtet.

Rückblickend bleiben von dieser Tanztheaterwoche viele tolle und bewegende Momente in Erinnerung und anhand der gemachten Fotos und Videos werden wir noch lange und mit viel Freude zurückblicken können.

Bericht: Carole Marfurt


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