• Datum:

    04.05.2019 - 11.05.2019

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Jugendliche/Erwachsene

    Status:

    Bericht lesen

Mit dem Auto fahren wir eine Woche durch die Schweiz. Wir übernachten an verschiedenen Orten und erkunden die Gegend. Mit wenig Gepäck und viel guter Musik sind wir unterwegs.

Für Jugendliche und Erwachsene • unternehmungslustig

Ferienangebot Roadtrip für junge Erwachsene vom 4. bis 11. Mai 2019

 
Kursbericht Roadtrip für junge Erwachsene 2019

Der Weg ist das Ziel – hiess es dieses Mal in den Ferien. Und so trafen sich die acht Feriengäste und fünf Begleiter*innen am Samstag Mittag am insieme Treff, um sogleich die beiden Büssli mit unserem Gepäck zu beladen. Unser erstes Ziel lag in Graubünden, mit lauter Musik und guter Laune begannen wir unsere Reise. Der Weg führte uns durch den Schnee auf dem Juliet-Pass nach Maloja, wo wir im Ferien- und Begegnungszentrum Salecina einkehrten. Das über 300-jährige Bauernhaus lebt von der Mithilfe und Gäste und so waren wir neben Puzzeln und Gesprächen im lauschigen Kaminzimmer auch mit Kochen beschäftigt – das gemeinsame Zubereiten des Abendessens liess uns als Gruppe schnell zusammen wachsen. Am nächsten Morgen staunten wir nicht schlecht, als der Schnee noch einmal alles in eine weisse Decke gehüllt hatte. Warm eingepackt machten wir einen Ausflug ins Thermalbad in St. Moritz und genossen die Sprudel und Düsen im gut beheizten Aussenbecken ebenso wie die zahlreichen Rutschen im Funtower: mit Reifen, ohne Reifen oder auch auf drei Bahnen nebeneinander rutschten wir, bis es uns fast schwindelig wurde. Am Abend schauten wir gemeinsam den Tatort auf der grossen Leinwand und gingen dann recht früh schlafen, denn schon am nächsten Morgen ging es weiter.

Vom verschneiten Graubünden wechselten wir ins sonnige Italien. Direkt in der Altstadt von Finale hatten wir eine Ferienwohnung gemietet. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, ging es am späten Nachmittag gleich an den Strand, wo wir zumindest die Füsse schon einmal ins Meer steckten. Z’Nacht gab es in einer Pizzeria im Zentrum. Am nächsten Morgen hiess es nach der langen Fahrt erst einmal ausschlafen, danach holte uns unser Gastegeber Luca ab und gab uns eine kleine Führung durch die Altstadt – Gerichtshaus, Klosterschule und zum Schluss noch ein Espresso in einem kleinen Strassencafé. Während eine Gruppe sich am Mittag todesmutig in die kalten Fluten stürzte, ging der Rest im Zentrum shoppen. Am Abend fanden wir ein nettes Restaurant in der Nähe der Wohnung und liessen uns nach allen Regeln der italienischen Kochkunst verwöhnen. Auf dem Heimweg machten wir noch kurz Einkehr in einer Bar. Der letzte Tag in Italien war weniger sonnig und so machten wir uns auf den Weg an der Küste entlang, um in einer anderen Stadt den Markt zu erkunden. Zum Abschluss gab es noch feine Gelati. Am Abend fuhren wir mit dem Büssli hinauf in ein Grotto mit traumhafter Aussicht über die bewaldeten Hänge und probierten neben Pasta auch viele uns unbekannte Köstlichkeiten.

Am Donnerstag hiess es Abschied nehmen von Italien. Nach dem z’Morge packten wir wieder alles in die Büssli und fuhren los. Nach einer langen Fahrt mit Singen und kurzer Irrfahrt durch Mailand erreichten wir unseren letzten Halt: Lugano im schönen Tessin. Hier übernachteten wir in der Jugendherberge. Die hatte nicht nur einen wunderschönen Garten mit vielen gemütlichen Plätzen, sondern sogar einen Pool. Unseren letzten Tag verbrachte der Grossteil der Gruppe mit Lädele und Baden im Strandbad. Verwundert stellten wir fest, dass es ungefähr doppelt so viele Bademeister hatte, wie Badegäste und fühlten uns schon fast ein bisschen zu gut bewacht. Schön war es trotzdem und auch das Wetter zeigte sich noch einmal von seiner besten Seite. Eine abenteuerlustige Kleingruppe hatte sich mit Bus und Bahn auf den Weg gemacht und fuhr mit einer Seilbahn auf den Monte Lema. Am Abend trafen wir uns alle wieder, um zu grillieren. Gemeinsam bereiteten wir Pastasalat, mariniertes Gemüse, Cervela und Bratwurst vor. Zum Glück ging es mit dem Gasherd richtig schnell, denn der Tag draussen hatte alle hungrig gemacht.

Am Samstag Morgen hiess es schliesslich: auf nach Hause. Ein letztes Mal beluden wir die Büssli und fuhren über San Bernadino zurück nach Zürich.


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