• Datum:

    13.06.2026 - 20.06.2026

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Jugendliche/Erwachsene

    Status:

    Bericht lesen

Die Familie Zurbriggen erwartet uns auch in diesem Jahr wieder. Geniesse die Stille des Tals und die täglichen Ausfahrten hinauf in die Täler des Rhonetals. Lass dich dabei durch die Schönheit der Natur überraschen. Freu dich auf eine ganz besondere Fahrt hinauf zu einem Stausee. Der Grillmeister wird bestimmt auch wieder ein schönes Plätzchen finden, um dich mit Essen vom Feuer zu verwöhnen. Erlebe mit uns den Vorsommer im Wallis.

Kursbericht Postautoferien Saas Grund 2026

Wenn Engel reisen, lacht der Himmel… Dieser Spruch galt tatsächlich für die ganze Woche. Bei schönstem Sommerwetter versammelte sich am Samstag, 13. Juni eine muntere Reisegruppe beim Oldie Postauto am Sihlquai. Viele kannten sich, andere lernten sich in der folgenden Woche kennen. Nachdem Rolf alle Koffer im Anhänger verstaut hatte, ging die Reise los. Während der Fahrt ins Wallis war schon bald Geduld gefragt: zuerst Verkehrsüberlastung rund um Luzern, später Stillstand wegen eines Unfalls vor dem Grimsel. Um nicht allzu viel Zeit zu verlieren durften wir unser Mittagspicknick im Postauto essen und legten nur einen kurzen WC-Halt auf der Passhöhe ein. Danach ging es flott voran nach Saas Grund, wo wir im Hotel Bergheimat unsere Zimmer beziehen konnten.

Am Sonntag durften wir länger schlafen. Doch bereits am Vormittag schlugen die Herzen höher, denn auf dem Programm stand das beliebte Lotto. Beim Abholen der begehrten Preise konnte man viele strahlende Gesichter beobachten. Anfang Nachmittag fuhr die bewegungsfreudigere Gruppe mit dem öffentlichen Postauto nach Mattmark zum Stausee auf 2197m über Meer und lief bei kühlem windigen Wetter dem Stausee entlang. Die andere Gruppe traf eine Stunde später ein und bewunderte die faszinierende Landschaft während eines Spaziergangs auf dem Damm. Anschliessend setzte sich die ganze Gruppe ins Restaurant und freute sich auf Kaffee und Dessert. Und wiederum war Geduld angesagt, denn der Betrieb schien soeben aus dem Winterschlaf erwacht zu sein, das Personal noch nicht richtig bereit. Das Bestellen war ein Abenteuer und das Bezahlen ebenso.

Am Montag fuhren wir zuerst nach Visp zum Bummeln, sei es zum Lädele oder durch die Altstadt. Das Mittagessen organisierte die jeweilige Betreuungsperson mit ihren Gästen selber. Danach ging die Fahrt weiter nach Grächen, wo ein ziemlich steiler Fussmarsch zum See angekündigt wurde. Dank der Fahrkünste unseres weltbesten Postautochauffeurs Rolf genossen wir die Fahrt bis an den idyllischen See. Dort durften natürlich Dessert und Kaffee nicht fehlen, vor allem Cremeschnitten waren gefragt. Die meisten umrundeten anschliessend den See zu Fuss, bevor es wieder heimwärts ging.

Frühe Tagwache am Dienstag, da uns eine längere Fahrt ins Unterwallis bevorstand. Unser langjähriges Gastgeberpaar vom Hotel Bergheimat war ebenfalls an Bord. Mit drei verschiedenen spektakulären Bahnen fuhren wir zum Lac Emosson. Es brauchte Mut und Vertrauen, um in die erste Bahn in Le Châtelard einzusteigen. Ganz nach dem Motto der Woche «Wir ziehen am gleichen Strick» schaffte es die ganze Gruppe, Angstgefühle zu überwinden und rechtzeitig in der Bahn zu sein. Die historische Standseilbahn mit einer max. Steigung von 87% führte uns zur 700m höher gelegenen Zwischenstation Les Montuires. Mit Blick auf den imposanten Mont Blanc schlängelte sich der Panoramazug am Berghang entlang zur Mini Standseilbahn, die uns schlussendlich zum Stausee Emosson auf 1930m hinaufführte. Trotz der Höhenlage waren beim anschliessenden Picknick Schattenplätze gefragt. Danach konnten wir uns nach Lust und Laune verweilen, die einen zog es direkt zur Hotelterrasse mit wunderbarem Ausblick auf die umliegenden verschneiten Berggipfel, die anderen zogen noch einen Fussmarsch über die Staumauer vor. Unser Postauto stand bereits auf dem Parkplatz, sodass unsere Rückfahrt gesichert war. Das frühe Aufstehen für diesen unvergesslichen Ausflug hat sich definitiv gelohnt.
Erholung fanden wir am Mittwoch in der Freizeitanlage in Münster, inmitten einer Auenlandschaft an der Rhone. Grillmeister Erwin fand schnell die passende Grillstelle für das Bräteln der Cervelats und machte sich sofort an die Arbeit. Die leckeren Würste wurden sehr geschätzt. Beim gemütlichen Zusammensein, bei Spiel und Spass verging die Zeit im Nu. Auf der Heimreise stieg der Lärmpegel im Postauto, es wurde viel gelacht und man wähnte sich zeitweise in einem Zoo. Ab und zu war es auch still und die müden Geister konnten sich bei einem Nickerchen entspannen. Zurück in Saas Grund gab es wieder genügend Zeit zur freien Verfügung.

Am Donnerstag war unser erstes Ziel Domaine des Iles bei Sion, eine Oase zum Verweilen. Die einen packten schon bald den Mittagslunch aus, die anderen umrundeten zuerst den See. Die Weiterreise führte uns durchs Val d’Hérémence, an den faszinierenden Erdpyramiden vorbei, durch typische Walliser Dörfer bis zuhinterst nach Arolla auf 2000m. Auf der Terrasse des blumengeschmückten Hotel du Glacier…ihr ahnt es…durfte natürlich das Dessert nicht fehlen. Bei angenehmen Temperaturen mit Blick auf die weissen Berggipfel in Griffnähe fühlte man sich weit weg vom Alltag. Beim Fussmarsch durch den Arvenwald zum historischen Kurhaus konnten einige Kalorien wieder abgebaut werden.

Bereits stand der letzte Ferientag an. Wir fuhren zum Markt nach Sion, der noch einmal Gelegenheit bot, sich den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen, je nach Budget. Es war ein buntes Treiben und zwischen den Marktständen unterhielten Strassenkünstler die Besucher. Für langes Herumstehen waren jedoch die Temperaturen zu hoch. Trotzdem wagte ein sportliches Trio den Aufstieg auf den weitherum sichtbaren Burghügel von Sion. Zurück im Hotel war Kofferpacken angesagt, bei vielen Gästen mit Wehmut auf das kommende Ende dieser Ferienwoche verbunden.

Die Heimreise führte uns wieder via Grimsel zurück. Unser letztes gemeinsames Picknick genossen wir inmitten eines Spielplatzes in Meiringen unter schattenspendenden Bäumen. Die grosse Hitze hatte uns eingeholt und so kam die letzte Glacérunde von Rita sehr gelegen. Programmgemäss um 16 Uhr, pünktlicher geht nicht, traf Rolf mit uns in Zürich ein, wo unsere Feriengäste bereits erwartet wurden. Mit einem «Auf Wiedersehen» verabschiedete sich die inzwischen zusammengewachsene Insieme-Familie voneinander und alle zogen mit einem Koffer voller wunderbarer Erinnerungen in alle Himmelsrichtungen.

Ein riesiges Dankeschön geht an Hauptleiterin Rita Balmer. Sie versteht es immer wieder, ein interessantes Programm zusammenzustellen und an die verschiedenen Bedürfnisse anzupassen. Die Organisation war einmal mehr perfekt. Ebenfalls ein grosses Dankeschön geht an Chauffeur Rolf, der uns mit seinem angenehmen Fahrstil jederzeit sicher und pünktlich an unser Ziel gebracht hat.

Im Namen des Betreuerteams

Rita G.