• Datum:

    08.06.2019 - 15.06.2019

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Jugendliche/Erwachsene

    Status:

    Bericht lesen

Mit dem Posti befahren wir einzigartige Täler links und rechts der Rhone. Berühmte Orte, Stauseen und herrliche Landschaften laden zum Verweilen ein. Du bist gut zu Fuss, denn im Mattertal erwarten uns Lamas, mit welchen wir spazieren gehen. Zusammen erleben wir acht wunderbare Tage.

Für Jugendliche und Erwachsene • unternehmungslustig • aktiv

Ferienangebot Postautoferien im Wallis vom 8. bis 15. Juni 2019

Wo:
Hotel Bergheimat, Saas Grund

Kosten:
Fr. 850.- Doppelzimmer*
Fr. 1’050.- Einerzimmer*

 
 
Postautoferien im Wallis
Unsere Ferienwoche startete am Pfingstsamstag. Da die anderen Autos mehrheitlich den Weg nach Süden ins Tessin oder Italien wählten, hatten wir freie Fahrt über den Brünig. Beim Rast auf dem Brünig erfreuten wir uns über die vielen Oldtimer- Mustangs genauso, wie diese über unser Oldtimer Posti. Wir folgten der schöneren Route dem Brienzersee entlang nach Kandersteg. Beim Autoverlad herrschte grösserer Andrang. Unser Picknick konnten wir deshalb erst in Goppenstein einnehmen. Danach ging die Fahrt ohne Zwischenhalt direkt weiter zu unserem Ziel in Saas Grund.

In den kommenden Tagen war Regen angesagt, viel Regen. Dieser konnte aber unsere Ferienstimmung und der guten Laune in unserer Gruppe nichts anhaben.

Am Sonntagmorgen durften wir ausschlafen. Die einen besuchten in der Kirche den Pfingstgottesdienst, andere spazierten entlang der Vispa und zehn ganz Willige machten sich auf zum Aufstieg nach Saas Fee. Mit dem Posti ging es dann wieder bergab. Am Nachmittag durften alle mit dem ÖV Posti nach Saas Almagell fahren. Rolf hatte seinen freien Tag. Dort wurden wir im heimeligen Restaurant Chenna mit Pizza verwöhnt. Trotz anhaltendem Regen traten die einen den Rückweg zu Fuss, die anderen wiederum im Posti an.

Am Montag durften wir nochmals ausschlafen. Die heutige kurze Fahrt führte uns die kurvige Strasse hinauf nach Staldenried. Dort bestiegen wir die neue Seilbahn nach Gspon hinauf. Stolz dürfen all jene sein, die trotz etwas Angst vor Seilbahnen diese Fahrt heute ohne Problem geschafft haben. Im Restaurant Alpenblick gab es dann feine Spaghettis und zwischendurch auch einen wolkenlosen Blick ins Tal hinunter.

Die letzten Tage hat es stundenlang geregnet. Auch heute war wieder ein Regentag angesagt. Unser Ziel war heute die Simplon Route. Postauto feiert in diesem Jahr das 100jährige Jubiläum dieser Postautostrecke von Brig nach Domodossola. Wir bekamen alle eine Postkarte vom Simplonpass mit einer Jubiläums-Post-Briefmarke, welche wir schreiben durften und auf dem Simplonpass einwarfen. In der Nacht fiel hier oben Schnee und ein zugiger Wind herrschte. Nichtsdestotrotz erfreuten sich einige an einer Schneeballschlacht. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir Simplon Dorf, wo wir beim Korber Oswald Jordan einen Besuch machen durften. Er zeigte uns wie er die „Tschiffere“ (Tragkorb) herstellt. Zum Picknick fuhren wir nach Gondo hinunter. Da wegen des Regens das Picknick nicht draussen stattfinden konnte, stellte uns die Gemeinde in der Turnhalle Tisch und Stühle auf, sodass wir bei trockenen Bedingungen verweilen konnten. Durch das Fenster bestaunten wir das herrliche Naturschauspiel des durch das viele Wasser gesättigten stiebenden Wasserfalls von Zwischbergen hinunter. Mit einem kurzen Abstecher über die Grenze nach Domodossola befuhren wir die ganze Postautostrecke. Auf der Rückfahrt machten wir einen Stopp im Restaurant Ganterwald, wo wir von einem sehr gastfreundlichen Wirtepaar mit Kuchen und einem Getränk verwöhnt wurden.

Genug Regen; endlich zeigte sich die Sonne. Am Mittwoch fuhren wir auf die andere Seite der Rhone nach Naters. Im neuen „World nature forum“ gingen wir auf Entdeckung des UNESCO Weltkulturerbes Aletsch und liessen uns durch zwei Naturfilme mittreiben und begeistern. NATUR PUR. Den Picknickstopp machten wir im Hexenkessel des REKA Dorfes in Blatten. Einige Mutige nahmen sogar ein Fussbad im Teich oder vergnügten sich bei einer Karussellfahrt. Die Rückfahrt führte uns nochmals auf kurvigen Strassen zum Safrandorf Mund hinauf. Hier wird seit Jahren das „Gold der Kräuter“ Safran geerntet. Bei herrlichen Temperaturen genossen wir in der Gartenwirtschaft des Restaurants Safran eine Glacé oder einen Safrankuchen.

Am Donnerstag war strahlendes Wetter angesagt. Welche Enttäuschung, als wir erfuhren, dass Dominique das Lamatrekking aus familiären Gründen mit uns nicht durchführen könne. Nichtsdestotrotz machten wir uns auf zum Picknick und Grillplatz Schalbetten bei Gasenried auf. In einer wunderschönen Landschaft, einer herrlichen Blumenwiesen- und Bergwelt mit einer perfekt gegrillten Wurst liess es sich aushalten. Und dann gab es Action…..Ein Heli Transport der Air Zermatt wurde uns angekündigt. Die Bordier-Berghütte sollte heute mit Material für die Sommersaison beliefert werden. Vier Mal landete der Heli ganz in unserer Nähe. Auf dem Rückweg zum Restaurant Riederstübli, wo uns ein legendärer Heidelbeerkuchen erwartete, haben wir dann die grasenden Lamas doch noch gesehen.
Freitag und bereits unser letzter Ferientag. In Brig konnten wir einen kurzen Spaziergang durch die Altstadt machen und beim Einkauf unser letztes Taschengeld brauchen. Im Migros Restaurant genossen wir ein Mittagessen nach Lust und Laune bevor es dann zurück nach Saas Grund ging. Nach dem Kofferpacken hatten wir beim Lottospiel nochmals Gelegenheit ein Geschenk mit nach Hause nehmen zu können. Ein Pizzaabend im Hotel rundete die Woche ab.

Eine schöne, abwechslungsreiche Woche in guter Stimmung neigte sich dem Ende zu. Wer hätte gedacht, dass wir auf der Rückreise bereits in Salgesch einen unerwarteten längeren Stopp einlegen mussten. Unser Oldi Posti hatte eine Panne. Die verspätete Rückreise fand dann mit einem neuen Reisecar Postauto nach Zürich statt, wo wir mit 1 ½ Stunden Verspätung froh und glücklich, jedoch bester Laune eintrafen.

16.6.2019rb


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