• Datum:

    14.01.2019 - 26.01.2019

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Jugendliche/Erwachsene

    Status:

    Bericht lesen

Die Lenzerheide bietet begeisterten Langläufern die Gelegenheit den Langlaufsport zu geniessen. Nebst dem Langlaufen bleibt aber auch genügend Zeit für Spaziergänge oder Ausflüge in der Umgebung. Für diese Ferien dürfen sich sowohl erfahrene Langläufer als auch Anfänger anmelden. Die Langlauf-Ausrüstung muss von jedem Teilnehmenden selbst in die Ferien mitgebracht oder vor Ort gemietet werden.

Für Jugendliche und Erwachsene • sportlich • aktiv

Langlaufferien und Winterspass in Valbella, 14. - 26. Januar 2019

 
Kursbericht Langlauf-Ferien 2019, Valbella

Montag, 14. Januar
Christoph Allemann

Alle Jahre wieder – kommt nicht nur der Weihnachtsmann, sondern kommen auch die beliebten zweiwöchigen Langlaufferien von insieme Zürich. Früher waren es wohl mehr Teilnehmer/innen, aber mit dem heutigen vermehrten Wunsch nach Einzelzimmern war diese sehr überschaubare Gästezahl gerade richtig für das platzmässig doch ziemlich limitierte Haus Casoja, das vielen langjährigen insieme-Langläufern während den zwei Wochen im Winter mittlerweile wie ein zweites Zuhause geworden ist. Neben all den Konstanten ist das Datum der LL-Ferien das einzige, was von Jahr zu Jahr
wechselt. Diemal war es wieder der Januar, und das stellte sich als eine gute Wahl heraus, denn Schnee gab es nun in Hülle in Fülle. So viel, dass sich die Anreise nach Valbella wegen der vermeintlichen Montage der Schneeketten am Reisecar um einiges verlängerte, so dass das erste Mittagessen im Casoja um eine halbe Stunde verschoben wurde. Lecker wie immer war es trotzdem, was einigen Gästen promt eine Qualifikation für die neue Hausleiterin entlockte: „du darfsch bliibe“… 😉
Nachmittags dann die übliche Ankunftstags-Routine wie Zimmerbezug, Auspacken, Dorfspaziergang (mit Berücksichtigung des lokalen Gastgewerbes) und allenfalls notwendige LL-Ausrüstungs-Miete. Nach dem Abendessen stimmten uns Fotos und ein Filmchen des LL-Rennens von 2018 auf die kommenden 12 Tage ein.

Dienstag, 15. Januar
Christoph Allemann

Der erste Langlauftag! Konnte man es noch? Das war die grosse Frage, die beim Frühstück im Raum stand. Neben der etwas weniger präsenten, aber nicht minder bangen Frage „Konnten die Loipenpräparatoren mit dem andauernden Schneefall der Nacht mithalten?“ Aber schliesslich ist’s mit dem Langlaufen etwa so wie mit dem Velofahren: Das verlernt man nie! Man(n) und Frau konnte es noch bestens. Nur die Spurenbreite der Loipe schien diesmal etwas ungewohnt, und tatsächlich: Der freundliche Loipenpass-Verkäufer beim Kontroll-Häuschen klärte uns auf, dass sein Kollege den Abstand der beiden Spuren etwas zu breit eingestellt hatte.
Das konnte uns aber nicht davon abhalten, auch nachmittags nochmals die Loipen von Lenzerheide, Valbella und Parpan unsicher zu machen, zumal dann die Spurenbreite längst korrigiert war! Das Abendprogramm wurde mit diversen Spielen gestaltet, wobei neben dem unverwüstlichen UNO vorallem das immer vom gleichen langjährigen Mitleiter initiierte „Tutto“ sehr viele Anhänger hatte. Es wurde während diesen Ferien übrigens besonders häufig gespielt, weil bald einmal das Gerücht – oder vielmehr die Gewissheit – die Runde machte, dass besagter Mitleiter altershalber zum letzten Mal in den LL-Ferien mit dabei sein wird. An dieser Stelle von uns
allen: Geri, vielen herzlichen Dank für dein langjähriges „mit-dabei-sein“!

Mittwoch, 16. Januar
Selina Griesser

Der Tag beginnt vielversprechend mit blauem Himmel. Und tatsächlich, als wir nach dem Frühstück um ca. 10 Uhr auf den Langlaufskis stehen, kommt die Sonne hinter den Bergen hervor. In drei Gruppen sind wir auf den Loipen zwischen Parpan, Valbella und Lenzerheide unterwegs und geniessen die Sonne. Pünktlich zum Mittagessen zum 12.30 Uhr sind alle wieder im Haus Casoja. Nach der Bewegung an der frischen Luft und dem guten Essen tut eine kleine Siesta gut. Am Nachmittag wollen wir das schöne Wetter noch etwas ausnutzen und gehen nochmals Langlaufen. Nach dem Abendessen ist Kino angesagt. Die Gäste haben die Wahl zwischen drei Filmen.
Gemeinsam schauen wir den Film „Ratatouille“, der die meisten Stimmen bekommen hat. Nach dem lustigen und unterhaltsamen Film fallen wir erschöpft und zufrieden ins Bett.

Donnerstag, 17. Januar
Selina Griesser

Um 8 Uhr ist allgemeines Erwachen im Haus Casoja. Nach dem Frühstück bahnen wir uns auf den Langlaufski unseren Weg durch die malerische Winterlandschaft. Zum Mittagessen gibt es heute das beliebte Gericht Riz Casimir. Nach der Siesta können die Gäste eine Schneeschuhwanderung machen oder sich beim Bau einer Schneebar beteiligen. Eine kleine Gruppe bricht um 15 Uhr mit den Schneeschuhen zu einer Wanderung auf, während der grosse Teil der Gäste eine Schneebar bauen will. Mit vereinten Kräften und Unmengen Schnee bauen wir gleich zwei grosse Schneebars und eine
VIP-Lounge. Beim Abendprogramm nach dem Abendessen wird heute gerätselt: „Wer gehört da nicht dazu?“. Die Gäste sollen herausfinden was ausgewählte Personen unterscheidet. Ist es die Brille, der Namen oder vielleicht der Pullover? Danach wird noch ein bisschen Karten gespielt bevor um 21.30 Uhr Nachtruhe ist.

Freitag, 18. Januar
Regina Gyr-Rath

Als wir ins Bett gingen, tobte draussen noch der Schneesturm, am Morgen aber blitzte die Sonne bereits wieder hinten im Tal auf. Entsprechend sind wir nach dem Zmorgä voller Elan auf die Langlaufloipe. Die einen mit dem insieme-Shuttle und Chauffeur Chris nach Parpan um in den Mittelberg zu fahren, andere sind rüber nach Lenzerheide und haben auf der Sonnenterasse des Hotel Collina, wo gerade die Schafspelze bereit gelegt wurden, in der
Sonne gebrutzelt. Nach dem Zmittag und einem Päuseli sind wir in zwei Gruppen auf Schatzsuche. Geleitet von Fotobildern sind wir von Station zu Station, und je näher wir uns dem Schatz wähnten, desto schneller wurden wir. Die Schoggi-Goldnuggets waren irgendwo um die Schneebar herum
versteckt, soviel war sicher… Und tatsächlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, hob Regina zufällig den richtigen Schneebrocken hoch! Nach dem Abendessen hatten wir noch grosse Pläne, aber die eisige Kälte liess uns davon ab, den Fackelumzug um den See zu starten, und wir veranstalteten stattdessen eine gemütliche Lottorunde. Die Zahlen fielen und die Preise purzelten im Sekundentakt. Gute Nacht.

Samstag, 19. und Sonntag 20. Januar
Chris Gerlich – in Reimform

Willkommen Wochenende – mit sehr viel Sonnengeblende. Die Winterlandschaft hier herrlich zu geniessen, Sonne, Schnee und die Schweizer Berge lassen unsere Herzen zerfliessen. Samstag Vormittag stand Fit und Fun auf der Agenda, so turnten, dehnten und tanzten wir zu passender Musica. Nach einer Stärkung am Mittag und Erholung in der Siesta, ging es am Nachmittag auf zum „Langläufle“ mit grosser Fiesta. Jede Gruppe nach ihrem Tempo und Geschmack, auf der Loipe hatten wir unsere Freud‘ und blieben auf Zack.
Pizza am Abend, ach wie fein, der Türsteher Daniele lies uns alle in die Disco rein. Dort tanzten und sungen wir als gäbe es kein Morgen, mit leckeren Cocktails ohne Stress und ohne Sorgen. Pitsch Colada, Triple-Ursli, Blutti Mary und geile Piranha, auch ohne Alkohol ging es sehr spät in die Heia. Am Sonntag morgen konnten wir ausschlafen und lange f frühstücken, spazieren am See und einfach entspannen – es war entzücken(d). Mittags fuhren wir gemeinsam nach Lain in eine Beiz, hier gab es viele und leckere Coupes zum normalen Preis. Nach Schneeballschlacht und wieder retour mit dem Postbus, waren alle müde, und wir schauten einen Film mit Genuss. Monsieur Claude und seine Töchter, so hiess der Film, was haben wir gelacht, Danke dafür, für den Tag und für den Rest – gute Nacht.

Montag, 21. Januar
Pit Meyer

Topmotiviert nach unserem entspannten Sonntag gings in die zweite Woche. Die Morgenmusik hat uns aus den Federn geholt, und mit dem kräftigen Frühstück im Bauch ging’s wieder auf die Loipen. Die Sonne hat sich wieder von der strahlenden Seite gezeigt und die verschiedenen Gruppen haben sich in verschiedenen Himmelsrichtungen verteilt. Nach dem feinen Zmittag und der Siesta gab es zwei Gruppen. Die einen durften sich im Sprudelbad eine wohlverdiente Pause gönnen, die anderen waren mit den Schneeschuhen im
Tiefschnee unterwegs. Nach dem Znacht gabs ganz was besonderes, nämlich einen Fackellauf in der Vollmondnacht. Unter zauberhaftem Sternenhimmel haben wir den Heidsee umrundet. Bei der Ankuft haben wir unsere Schneebar eingeweiht, zu süss-feinem Sirup-Punsch und Discomusik wurde diese schöne Nacht noch gefeiert bis wir müde ins Bett gekrochen sind.

Dienstag, 22. Januar
Pit Meyer

Wie im Bilderbuch, auf die Sternennacht folgte das Kaiserwetter. Strahlend blauer Himmel hat uns begrüsst. Ein Tag wo man gar nicht anders kann als den ganzen Tag zu Langlaufen… Natürlich gab’s auch immer wieder eine Einkehr in den Kiosk oder in eine Pistenbeiz. So hatten wir immer einen guten Ausgleich zwischen sportlichem Unterwegs-Sein und gemütlichem
Zusammen-Sein. Zum Znacht gab’s einen deftig feinen Auflauf, welcher uns wieder Energie für’s Abendprogramm gab. Des Abends gab’s heiteres Melodien-Raten mit Christoph am Klavier. Die Gruppe “Die geile Sieche” und die Gruppe “Au” haben sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, und viele der kurz angespielten Melodien wurden flux erraten. Zum Ausklang
gab es noch eine kurze Spielerunde mit dem UNO. Und so ging auch dieser ereignisvolle Tag langsam zu Ende. Gute Nacht und schöne Träume…

Mittwoch, 23. Januar
Geri Hossmann

Der Mittwochmorgen verlief ganz normal: Nach einem Frühstück ging es auf die Langlaufskier und alle waren wie gewohnt begeistert mit dabei. Zum Mittagessen gab es Polenta mit feiner Gulasch und zum Dessert Mandarinen.
Nach einer Siesta war ein Spezialprogramm angesagt: Zuerst wollte ein Leiter die Temperatur des Sees ausprobieren und stürzte sich waghalsig, nur mit der Badehose bekleidet, in das eiskalte Wasser. Er wurde unter tosendem Applaus begleitet. Später durfte eine Gruppe im Hallenbad der Lenzerheide das Thermalbad mit diversen Sprudelbädern geniessen, während die andere Gruppe bei beissender Kälte Schneeschuh-Laufen ging und die wunderschöne Schneelandschaft genoss. Nach dem ereignisreichen Tag gab es verschiedene Salate zum Abendessen und dann nochmals Kino, diesmal unter dem Motto „insieme-Film-Marathon“. Gezeigt wurden die Ergebnisse der letzten drei Film- und Foto-Ferien. Alle hatten Spass und es gab viele Lacher. So ging der Tag auch schon zu Ende und alle gingen zu Bett.

Donnerstag, 24. Januar
Melanie Saul

Nach einem frühen Frühstück ging es sofort zum Biathlon in Lantsch, die einen mit dem insieme-Bus, die anderen mit dem Postauto. Nach einer kurzen Wartezeit ging der Damen-Sprint auch schon los und eine nach der anderen startete den 7,5 km langen Lauf mit zwei Mal Schiessen dazwischen. Auch wir als Zuschauer hatten unseren Spass und beschäftigten uns
neben dem Mitverfolgen des Rennens auch noch mit Herumtollen im Schnee und Anfeuern der Läuferinnen – jede/r auf seine Art…;-). Zwei Russinnen und eine Deutsche kamen auf’s Podest, dann war auch schon wieder Mittagessen angesagt. Es gab Älplermakronen mit Apfelmus und sogar noch Caramelköpfchen zum Dessert. Vor der letzten richtigen Langlauftour war noch eine Siesta angesagt. Nach der Pause konnte das traumhafte Wetter auf der Piste genossen werden. Der Tag wurde dann mit einem heissen Getränk und Musik in einem Après-Ski-Lokal beendet. Nach der Buchstabensuppe und dem Birchermüesli ging es dann zur ersehnten Startnummernverlosung
für das bevorstehende Biathlonrennen am nächsten Tag. Alle gingen dann früh ins Bett um möglichst ausgeruht ins Rennen starten zu können. Und trotz Nervosität schliefen fast alle gut.

Freitag, 25. Januar
Melanie Saul

Endlich stand das heiss ersehnte Rennen auf dem Tagesplan! Dieses Jahr war es ein Biathlon, bei dem in der Mitte der Strecke drei Bälle in Kreise geworfen werden mussten. Alle waren schon beim Aufstehen und Morgenessen gespannt, wer wohl gewinnen würde. Als alle angezogen waren und sich die Langlaufskier angeschnallt hatten, ging es los und nicht einmal der heftige Schneefall konnte die Gäste davon abhalten, ihr Bestes zu geben.
Vor dem Mittagessen schauten wir dann noch die Abfahrt von Kitzbühel und staunten über die waghalsigen Fahrer und über die Beinahe-Stürze.
Nach dem Mittagessen war dann wieder eine Siesta angesagt, bevor es mit dem Bus in die Lenzerheide ging. Dort konnten die Shopping-Wünsche gestillt werden und auch für ein heisses Getränk im Café Aurora reichte die Zeit noch. Nach der Rückfahrt nach Valbella war dann leider
auch schon wieder Packen und Aufräumen angesagt. Zum Znacht gab es Café Complet und schlussendlich kamen wir auch schon zur Siegerehrung
von unserem kleinen Biathlon. Es gab Preise für alle und um den Abend ausklingen zu lassen, stand ein kurzes Karaoke auf dem Plan und eine Diashow der im Lager gemachten Fotos. Nach dem vollgepackten Tagesprogramm gingen alle ins Bett und genossen die letzte Nacht im verschneiten Valbella.

Samstag, 26. Januar
Heimreise…
Tschüss Valbella, es war traumhaft wie immer!


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