• Datum:

    21.05.2021 - 30.05.2021

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Erwachsene

    Status:

    Bericht lesen

Dieses Ferienangebot ist für alle Künstler! Wir sind kreativ, malen und basteln. Dabei
können wir uns in verschiedenen Techniken und Stilen auf grossen Formaten austoben. Aber auch Ausflüge, Sonne tanken und entspannen werden nicht zu kurz kommen.

Für kreative Erwachsene • Freude am Malen

 
 

Kursbericht Kunstferien Valbella vom 21. – 30. Mai 2021

Freitag 21 Mai
Heute als ich an den Carparkplatz kam, kam mir Sara schon entgegen gerannt. Nach einen längeren Hin und her beim einsteigen, fand jeder einen Platz. Sara machte natürlich wieder ein heilloses durcheinander als sie ihre Flasche und jede Menge anderer Krimskrams aus ihrem Rucksack heraus nahm. So war es logisch, dass sie ihre Flasche ausschüttete. So ab der Hälfte der Fahrt wurde es ihr langweilig und redete nicht mehr so viel. Das nächste durcheinander war beim Bezug vom Haus. Nun teile ich das Zimmer mit Ciryl. Nach dem Abendessen gingen Sara, ich und Ciryl und zwei Betreuer am See spazieren. Danach gingen Sara und ich im Aufenthaltsraum einen Film schauen und Ciryl zeichnen.

Samstag 22 Mai:
In dem Haus ist eisig kalt. Ich dachte, dass es ein Haus sei und kein Unterstand. Hätte ich nur etwas geahnt, hätte ich mehr warme Sachen eingepackt für die Nacht. Immerhin ist die Dusche super. Ich war nicht der einzige der kalt hatte, auch Ciryl und Sara sagen dass sie kalt hatten. Das Wetter ist eher auf Winter ausgerichtet hier.
Ich der Mittagspause wurde schön Musik mit den Sitztrommeln, Gitarre und Gesang gemacht. Das sehr toll war. Und die Sonne schien da auch im richtigen Moment. Danach wurde das Nachmittagsprogramm nochmals erwähnt und Gruppen eingeteilt. Da das Wetter zwar nicht mehr strahlend war, jedoch sicher fragte ich wann sich die Gruppe zum Spazieren treffen würde. Nach der Mittagspause geht’s los mit spazieren am See, Richtung Lenzerheide,
Sara ging tatsächlich im See baden. Zum Znacht gab es ein Gemüserisotto. Nach dem Abendessen wurden noch der Film,DIE GÖTTLICHE ORDNUNG angeschaut. Nun sitzen Sara Ciryl und ich wieder unten im Aufenthaltsraum. Sara sorgt für tolle Musik und Ciryl schreibt irgendwas.

Sonntag 23. Mai
Heute Morgen war es immer noch kalt im Zimmer, draussen schneit es. Ciryl sagte im laufe das Tages an den Verantwortlichen bescheid, dass es immer noch kalt ist. Danach wurde bei uns im Zimmer die Heizung aufgedreht, seither ist es schön warm bei uns in der Stube. Heute gab es Brunch der sehr lecker war. Danach gab es eine Vorstellungsrunde, die zum Teil sehr unterhaltsam war. Nach der Vorstellungsrunde hatten wir noch etwas Zeit, wo ich meinen ersten Versuch machte das Tagebuch zu schreiben, was am Tablett scheiterte. So musste ich am Abend recherchieren was alles dazwischen war, was etwas schwierig war, da logischerweise alle etwas anderes Taten. Heute Nachmittag gab es zwei Gruppen. Die einen nahmen am Workshop Monotypographie, was folgende Technik enthielt: Man bemalt den Untergrund und zeichnet etwas auf den Untergrund. Danach legt man ein Blatt Papier darauf und druckt mir einer Platte das Papier auf den bemalten Untergrund. Oder man legt das Papier auf den bemalten Untergrund und zeichnet mit einem stumpfen Stift etwas auf das Blatt Papier. Nach beiden Möglichkeiten nimmt man das Papier von der Platte und legt es zum trocknen auf die Seite.
Die andere Gruppe, in der ich war befasste sich tatkräftig mit der Siebdruck Technik. Wo die meisten, wie auch ich, T-Shirts bedruckten. Eines der Lieblings Motive war die Ananas. Da legt man ein ganz feines Sieb darauf wo da Suchet nicht durchgelocht ist, so dass dort die weißen Steifen übrig bleiben und bei den Stellen sie feine Löcher haben kommt die Farbe auf die Unterlage. Nach diesem Workshop war wieder freie Zeit. Sara und ich gingen mir Dominik und Rike nach Churwalden auf die längste Rodelbahn der Schweiz, die 4,5 Km lang ist. Dominik und ich waren im vorderen Schlitten und Sara mit Rike im hinteren Schlitten. Davor genossen wir die Aussicht vom Restaurant aus. Nach der rasanten Fahrt gönnten wir uns das verdiente Glace, was zur Folge hatte, dass wir eine Viertelstunde zu spät zum Abendessen kamen. Es gab Spaghetti mit Bolognaise und Pesto dazu. Nach diesem leckeren Mahl wurde noch eine Runde Ping Pong gespielt, ehe man zum Montagsmalen überging. Das sehr lustig war. Danach spielten wir noch eine Runde Eile mit weile, bevor wir in die Haija gingen.

Montag 24 Mai
Heute nach dem Frühstück gab es die Möglichkeit sich Gurken auf das Gesicht zu legen, sich kreativ betätigen oder zu spielen. Ich sah an einer spannenden Partie Mensch ärgere dich nicht zu. Die bis zu Mittagessen ging.
Am Nachmittag gab es wieder verschiedene Möglichkeiten. Ich entschied mich für das Modellieren. Dieses Material war aus Sägemehl, das mit Leim und Wasser vermischt wird. Allerdings ist es sehr gewöhnungsbedürftig, daher eher für kleinere Plastiken geeignet. Anschließend machte unsere Gruppe weiter mit Draht und Papier. Sara gestaltete ihren Namen mit dieser Technik und ich entschied mich für ein Krokodil, dass mit den Rippen von Tannenzäpfen verziert wird. Nach dem Abendessen mit leckerer Pizza und noch besserer Salatsauce wurde ordentlich Karaoke gesungen. Bis in den späten Abend hinein. Bis so gegen 22:00. Es war eine super ausgelassene Stimmung. Sara gab alles beim Rappen.

Dienstag 25 Mai
Heute morgen machten wir an den Arbeiten weiter, die wir gestern begonnen hatten. So klebte ich die Schuppen von den Tannenzäpfen auf mein Krokodil. Das schon etwas aufwendig ist. So kam die Mittagspause gerade richtig. Nun geht es heute Nachmittag nach Chur. Die einen mit dem Insieme Bus, die anderen mit dem Postauto. Die Letzt Gruppe geht Minigolf spielen. Nun sitze ich draußen auf der Terrasse an der strahlenden Sonne und genieße ihre warmen Strahlen.
Danach fuhren wir nach Chur shoppen. Ich kaufte mir ein hellblauen T-Shirt zum Bedrucken.

Und Sara machte die Läden unsicher bis sie ein Teil für sich fand. Siryll ging leer aus, da die Zeit zu knapp war um sein Headset zu finden. Aber schließlich gingen wir ja auch nach Chur um zu Kaffee zu trinken. Was wir auch Taten. Am 17:30 fuhr das Postauto ab und wir fuhren nach Hause zum Abendessen.
Sara nähte ihre Jacke fertig, ich machte mein Krokodil weiter und die anderen betätigen sich mit spielen oder kreatives und anderem. Mit dem Leiterlispiel ging die Post ab. Wir konnten vor lauter lachen nicht mehr. Immer am selben Ort fiel man herunter, besonders im zweiten Spiel. Da der Mond so schön hell schien gingen wir noch für einen Moment auf die Terrasse, bevor wir zu Bett gingen.

Mittwoch 26 Mai
Nach dem Frühstück hatten wir Zeit um an unseren Projekten weiter zu arbeiten aber abzuschließen. Nun ist mein Krokodil auch fertig geworden. Wir hatten auch Zeit um Karten zu schreiben.
Am Nachmittag fuhren wir nach Bad Ragaz zur Ausstellung BadArtGaz. Eine tolle Ausstellung mit moderner zeitgenössischer Kunst auf das ganze Gemeindegebiet verteilt. Bevor wir los fuhren, malte ich die Umgebung mit Kohle. Das Wetter spielte wieder einmal so richtig mit. Am Schluss gingen wir noch ein Glace essen. Nach dem Abendessen sahen wir noch zwei Insieme Filme. Nun sitzen Sara Ciryl und ich draußen auf der Terrasse und hören etwas Musik.

Donnerstag 27 Mai
Heute nach dem Frühstück liefen wir dem See entlang nach Lenzerheide. Dort liefen wir ein wenig durch das Dorf, bevor wir auf der anderen Seeseite zurück liefen. Allerdings verpasste ich deswegen das Siebdrucken. Nach dem Zmittag fuhr ein Teil nach nach Chur, ein anderer Teil nach Bad Ragaz zur Ausstellung BadArtGaz. Der letzte Teil blieb hier und ging künstlerischen Tätigkeit nach. Unter anderem wurden T-Shirts bedruckt. Wir assen in Chur etwas süßes zum Kaffee.
Da Siryll heute Geburtstag hat, wird nun eine kleine Party gemacht. Im eher kleinen ruhigen Rahmen, mit DJ Sara.
Man soll den Tag nie vor dem Abend loben. Es dauerte nicht lange, bis die Party in Fahrt kam. Am Schluss tanzten alle. Bis spät am Abend.

Freitag 28 Mai
Heute nach dem Frühstück genossen alle die warmen Sonnenstrahlen. Die einen gingen nach Lenzerheide etwas einkaufen, die anderen malte, zeichneten oder machten Siebdruck. Ich bedruckte noch mein letztes T-Shirt. Es wurden nebst Musik gehört auch Mani Matter Lieder gesungen.
Heute genossen wir das Mittagessen auf der Terrasse, da es so richtig angenehm warm war. Nach einer kleinen Mittagspause, gingen die einen Pedalo fahren, eine andere Gruppe in der ich war, wanderten auf die Alp Stätz. Auf dem hinweg genossen wir das herrliche Panorama, und sahen den anderen zu beim Pedalo fahren, da man von diesem Standpunkt eine herrliche Sicht auf den See hatte. Dort machten wir einen kleinen Rast, ehe es weiter ging. Auf der Alp Stätz sahen wir dass das Restaurant geschlossen ist, jedoch Mensch da waren. Uns wurde erklärt dass sie eben am Renovieren sind, aber wir können sehr gerne etwas trinken. Dazu brachten sie uns noch Liegestühle. So machte es noch mehr spass das Bier zu trinken und die Aussicht zu genießen. Nach einem bequemen Abstieg kamen wir richtig gut gelaunt zum Haus zurück. Pünktlich auf das Abendessen. Dass heisst, ich saß noch mit Anni und Regina unten beim Zeichnen bis es Abendessen gab. Pizoccheri gab es. Was bei allen gut ankam. .
Nach dem Abendessen schauten wir Monsieur Claudes Töchter. Was sehr unterhaltsam war. Nun sitzen wir wieder unten hören Musik, Sara näht an ihrer Jacke weiter.

Samstag 29. Mai
Schon heute in der Früh war etwas von der Aufbruchsstimmung zu spüren. Die ersten sorgen wie man all die Kunstwerke nach Hause bringt wie man nach Hause kommt und auch schon die ersten traurigen Worte dass diese tolle Woche schon vorbei ist.
Nach dem Mittagessen gab es eine kleine Ausstellung von unseren Werken. Danach gingen wieder einige Rodeln. Die anderen blieben im Haus. Ein kleiner Teil der Truppe die nach Churwalden fuhr blieb im Restaurant und gönnte sich ein Bier wären wir rodelten. Nach dem ersten mal, gab es noch ein Bier bevor wir uns ein zweites Mal in das Vergnügen stürzten. Als wir wieder zuhause waren, kam die Sonne wieder vor. Und gönnte uns noch ein paar warme Strahlen.
Danach gab es bald Abendessen. Nach dem Abendessen wurden noch Fotos in Form einer Diashow von dieser Woche gezeigt. Ich las etwas aus meinem Reisebericht vor, und es gab viele leibe Worte von allen Teilnehmern. Silvia umarmte jeden aus der Gruppe. Sara rappte ihren Song den sie mit Dominik geschrieben hat. Am Schluss sangen noch viele auf der Terrasse, bis uns der Hausmeister bat in das Haus zu gehen. Was für die meisten kein Problem war, bis auf Sara. Sie wollte noch länger aufbleiben. Und schaffte sich so nur Ärger.

Sonntag 30 Mai
Heute Morgen ging Ciryll schon um 05:30 duschen. Wahnsinn. So konnte ich nicht mehr richtig weiterschlafen und stand deshalb etwas zerknittert auf. So richteten wir was noch zu packen war und zogen die Betten aus. Nach dem Frühstück wurden noch das Necessaire und die Finken ganz am Schluss gepackt. Es ging beinahe zu wie in einem Bienenhaus. So fuhren wir, nach dem wir uns von allen die einen anderen Weg nach Zürich nahmen und nach Deutschland fuhren, nach einem gemeinsamen Auf Wiedersehen, mit dem Car los.
Dieser Chauffeur wusste wie man fährt. Er fuhr die Kurven aus und hielt so das Tempo. Auf der Autobahn fuhren wir an Lastwagen vorbei und kamen mit einer kleinen Verspätung am Sihlquai nach einer knapp zweistündiger Fahrt gut gelaunt an. Da ich Verabschiedungen nicht mag, hielt ich es kurz und bündig und verabschiedete mich vor allem von Siryll Annemarie, Anni, Regina und Silvia. Danach ging ich. Man soll die Ferien ja auch gut gelaunt hinter sich lassen, ohne grosses Gefühlschaos. Schön wars.


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