• Datum:

    03.10.2020 - 10.10.2020

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Kinder/Jugendliche

    Status:

    Bericht lesen

Lachen, spielen, tanzen, theäterle, uns überraschen lassen, Neues entdecken – gemeinsam werden wir eine spannende und abwechslungsreiche Herbstwoche in Les Diablerets erleben.

Für Kinder und Jugendliche • spielen • aktiv • integrativ


 

Kursbericht Ferien für Kinder und Jugendliche in Les Diablerets

Am 3. Oktober war es endlich so weit – nach langem Bangen konnten wir trotz Corona in die Herbstferien starten. Mit einem ausgefeilten Hygienekonzept und ganz viel Vorfreude im Gepäck trafen wir uns am Carstandplatz und zwei Filme und eine WC-Pause später waren wir schon in Les Diablerets angekommen.

Obwohl der Wetterbericht Schlimmes befürchten ließ, schenkte uns das Waadt schönstes Herbstwetter. Während der Woche erkundeten wir die Umgebung gleich mit mehreren Wanderungen: mit der ganzen Gruppe lernten wir auf dem Öko-Aggro-Lehrpfad etwas über die regionale Landwirtschaft und streiften auf dem Weg zum Salzbergwerk von Bex durch Weinhänge und Wälder. Überhaupt genossen wir das Draußen-Sein in vollen Zügen. Während eine laufstarke Kleingruppe früh aufbrach, um eine richtige Wander-Tour zu machen, entdeckten die anderen ein kleines Paradies hinter dem Haus. Dem Bach folgend, über kleine Treppen und schmale Brücken, mussten wir viele Rätsel lösen und schwierige Aufgaben bestehen, um an unser Ziel zu gelangen. Stellenweise war der Weg steil und glitschig, aber wir halfen uns gegenseitig und schafften es gemeinsam doch. Belohnt wurden wir mit einer Mittagspause an einem wunderschönen Wasserfall.

An einem anderen Tag zog es eine Gruppe hoch hinaus: im Abenteuerpark von Aigle balancierten wir auf schmalen Seilen, schwangen uns von Baum zu Baum und sausten auf Seilbahnen durch die Wipfel – immer gut gesichert natürlich.

Doch auch an den anderen Tagen fiel uns immer etwas Spannendes ein. Die Wiese hinter dem Haus lud zum Toben. Wir rannten bei Staffetten um die Wette, warfen wild Hölzer beim Kubb spielen, kickten den Fussball quer über den Platz und wärmten uns am kleinsten Feuer der Welt.
Auch Ausflüge in die nähere Umgebung standen auf dem Programm. Im Salzbergwerk von Bex ratterten wir in kleinen Waggons immer tiefer in den Berg hinein und bestaunten Höhlen und Stollen. Im Charlie-Chaplin-Museum liefen wir durch Filmkulissen, legten zu Stummfilmmusik ein Tänzchen aufs Parkett und machten mindestens genauso viel Unsinn wie die Kunstfigur. Im Hallenbad von Gstaad tobten wir schliesslich im Aussenbecken so wild und laut, dass die anderen Badegäste die Abstandsregeln zu uns gut einhielten und wir richtig viel Platz hatten.
Um Energie für all diese Unternehmungen zu haben, wurden wir von unserem eigenen Küchenteam bekocht und mit Sandwiches für die Ausflüge versorgt. Das ein oder andere unbekannte Gericht wurde in dieser Woche mutig ausprobiert – und für gut befunden.

Die Abende verbrachten wir ruhiger und trafen uns stets im grossen Saal, um den Tag ausklingen zu lassen. Wir erzählten uns, was wir erlebt hatten, spielten noch ein gemeinsames Spiel und lauschten einer Geschichte. Dann gingen die ganz Müden ins Bett und die anderen spielten noch eine Runde Karten, malten das letzte Bild fertig oder schauten einen Film.

Mit so erlebnisreichen Tagen verflog die Woche im Nu und plötzlich hiess es: Morgen geht es heim. Die Koffer wurden gepackt, die Spielsachen verräumt. Am Samstag früh sassen wir wieder im Car und blickten ein letztes Mal auf die nun verregneten Berge.

Schön war´s! Wir kommen ganz sicher wieder!


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