• Datum:

    10.08.2018 - 12.08.2018

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Jugendliche/Erwachsene

    Status:

    Bericht lesen

Im Jahr 2018 machen wir die Hauptstadt unsicher. Bern hat viel zu bieten und am gleichen Wochenende findet das Buskers statt. Das Buskers ist ein Strassenmusikfestival in der Innenstadt von Bern und ist ein Besuch wert. Musik, Theater, Tanz und nette Lokalitäten bietet das Buskers und die Stadt ist schön bunt. Natürlich darf nicht fehlen, dass wir die Stadt und die Läden erkunden und dabei viel Spass haben. www.buskersbern.ch

Für Jugendliche und junge Erwachsene • Musik

Wo:
Hotel Landhaus, Bern

Kosten:
Fr. 300.-* Doppelzimmer

Kursbericht Wochenende für junge Erwachsene

Am Freitag Mittag trafen sich alle pünktlich am Bahnhof Zürich. Für manche war es ein Wiedersehen mit Freund_innen, für andere viele neue Bekanntschaften – in jedem Fall aber eine große Freude. Im Zug tauschten wir Neuigkeiten aus, plauderten darüber, was wir über das Wochenende gern unternehmen wollten und verspeisten die ersten Snacks. Die Fahrt ging schnell rum und mit dem Bus waren wir ratz fatz vom Berner HB zu unserem Hotel gelangt. Dort bezogen wir nur rasch die Zimmer und machten uns dann gleich auf den Weg. Das Hotel und die wunderschöne Altstadt trennt nur die Aare und so genossen wir sogleich den Blick auf den rasenden Fluss und machten die ersten Föterli. Wir wanderten durch die Marktgasse, bestaunten unterwegs die Zytglogge und legten eine Glace Pause ein, um schließlich das Bundeshaus anzuschauen. Einige erfrischten sich vor dieser geschichtsträchtigen Kulisse sogleich in den Fontänen des Springbrunnens. Nun machten wir uns auf zum eigentlichen Ziel unserer Reise: dem Buskers Festival. Zunächst zog es uns auf den Münsterplatz, wo es allerlei Fressbuden gab. Wir suchten uns einen gemütlichen Platz und strömten dann aus, um uns das Nachtessen auszusuchen. Von Fish und Chips über Burger bis hin zu thailändischen Köstlichkeiten war für jede_n was dabei. Gestärkt widmeten wir uns nun der Kleinkunst, die um uns heraus aufgebaut war: manche schossen sich in einer komischen Rakete ins All, während andere sich auf der Bühne einer verrückten Schönheitskur unterzogen und wieder andere in der Theaterbox eine Privatvorstellung genossen. Schließlich wechselten wir von der kleinen zur großen Bühne und strömten hinüber zu den Konzerten – von Celtic Folk über HipHop bis Jazz bewegten wir uns zwischen den Musikstilen und schwangen die Tanzbeine. Nach und nach kehrten wir am Ende des Tages müde aber zufrieden ins Hotel zurück. Am Samstag Morgen nahmen wir gemeinsam das Frühstück im Hotelrestaurant ein, um gut gestärkt in einen vollen Tag zu starten. Am Vormittag zog es eine kleine Gruppe Kunstinteressierter ins Zentrum Paul Klee, wo nicht nur bekannten Bilder des Künstlers, sondern auch Skulpturen zu bestaunen waren. Der Rest ging noch einmal in die Altstadt, um Souvenirs zu kaufen. Glücklicherweise fanden wir neben den Geschäften in der Altstadt noch einen kleinen Markt, wo einige ein paar echte Schnäppchen fanden: günstige gebrauchte DVDs, Kleidung und sogar Verlobungsringe gab es hier. Am Mittag trafen sich beide Gruppen wieder am Hotel, um kurz zu verschnaufen, aber vor allem, um die Badehose einzupacken. Gemeinsam fuhren wir in die Lorraine Badi, wunderschön direkt an der Aare gelegen. Dort suchten wir uns zunächst ein schattiges Plätzchen und packten unser Picknick aus. Mittlerweile hatten wir auch mächtig Hunger und genossen die Sandwiches, Gemüsestreifen, Früchte und den Kuchen zum Dessert. Später machten einige eine Freiluftmittagspause, hörten Musik, dösten oder unterhielten sich. Drei Mutige trauten sich ins kühle Nass. Das Becken speist sich aus der Aare, zwar ohne die starke Strömung, dafür aber mit der gleichen Temperatur. Trotzdem durchschwammen die Drei alle einmal das lange Becken und planschten teilweise noch lange im flachen Bereich. Die Sonne, das klare, türkis leuchtende Wasser und die gute Stimmung in der Gruppe sorgten für grossen Badespass.

Vom Lorrainebad zogen wir weiter durchs Quartier umd in der Gelateria einzukehren, wo wir uns erfrischende Getränke und Glace aus regionalen Zutaten gönnten. So verbrachten wir die Zeit bis zum Nachtessen auf der schönen Terasse. Am zweiten Abend wollten wir so richtig schlemmen – dafür hatten wir eine Reservierung im Restaurant Sous le Pont an der Reitschule gemacht. Auch hier konnten wir den lauen Sommerabend geniessen, denn wir hatten einen Tisch draussen erwischt. In lustiger Runde sassen wir beisammen, liessen uns gegenseitig unser Essen probieren, experimentierten mit unbekannten Getränken und hatten alle eine gute Zeit. Nach dem Essen gingen die ersten zurück ins Hotel, um die Beine hochzulegen, während die anderen ein zweites Mal aufs Buskers strömten. Hier vergnügten wir uns bis in die Nacht bei verschiedensten Konzerten, aber spätestens der Swing packte alle und es musste einfach getanzt werden.

Nach einer (für manche recht kurzen) letzten Nacht im Hotel trafen wir uns alle unten zum Morgenessen. Die früher zurückgekehrte Gruppe lauschte den Erzählungen der anderen vom Vorabend. Danach hieß es auch schon Packen. Zum Glück hat man bei einem Wochenendtrip nur wenig Gepäck und so waren wir alle schon lange vor der offiziellen Check-out-Zeit parat. Mit unseren Koffern machten wir uns ein letztes Mal auf über die Aare. Zum Glück hatten wir es nicht weit, nur zehn Minuten vom Hotel kehrten wir auf dem Längmur-Spieli ein. Hier gab es nicht nur schattige Plätze und Tische zum Picknicken, sondern auch allerlei Dinge zu bestaunen, die auch für Erwachsene spannend sind: seltsame selbstgebaute Fahrgeschäfte, ein Hügelparcour für Trötterli, allerlei Graffiti-Kunst und vieles mehr. Einige kosteten die Vielseitigkeit des Spieli voll aus, während manche vor allem froh über die dicken weichen Turnmatten waren, auf denen sie noch etwas Schlaf nachholten. Um 12 kamen wir schließlich für unser letztes gemeinsames Mahl zusammen, verspeisten die letzten Brote, das Obst und den Kuchen. Dann machten wir uns auf zum Bus. Zum Glück hatten wir einen Puffer eingeplant und so blieb am Bahnhof noch Zeit für ein Glace und ein Getränk. Wir fanden alle Sitzplätze nah bei einander und auch auf der Rückfahrt hatten wir uns noch so viel zu erzählen, dass wir uns wunderten, so schnell schon in Zürich angekommen zu sein. So verging ein wunderschönes Wochenende mit einer tollen Gruppe wie im Flug. Schön war’s!

 


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