• Datum:

    18.08.2018 - 25.08.2018

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Jugendliche/Erwachsene

    Status:

    Bericht lesen

Seen, Berge, Pässe, lauschige Täler und unberührte Natur – das ist das Engadin. Mit dem Posti erleben wir von unserem Gästehaus in Zuoz aus all diese Schönheiten. Der Besuch der mondänen Stadt St. Moritz und die Fahrt über die Grenze nach Italien gehört genauso dazu wie der zollfreie Einkaufsbummel in Samnaun. Wir sind unternehmungslustig und scheuen weder Wetter und Kurven noch Höhe.

Für Jugendliche und Erwachsene • unternehmungslustig • aktiv

Kursbericht Postautoferien im Engadin 18.-25. August 2018
Unsere Postautoferien starteten am Sihlquai in Zürich, wo Rolf ganz geduldig mit seinem „Oldtimer Posti“ auf uns wartete. Den ersten Stopp machten wir am schönen Walensee und fuhren danach zum Autoverlad Vereina. Nachdem wir mit dem Postauto auf dem Zug durch das Tunnel gefahren wurden, fuhren wir weiter nach Zuoz, wo unser Zuhause für die Ferienwoche war. Das Thema der Ferienwoche war „Faszination Alpenpässe“. Fast jeden Tag fuhren wir über mindestens einen wunderschönen Pass.

Nachdem wir den ganzen Sonntag-Morgen unsere Freizeit mit spazieren oder geniessen verbrachten, fuhren wir nachmittags mit der Rhätischen Bahn nach Punt Muragl und mit dem Bus weiter nach Sils Maria. Dort spazierten wir am See entlang oder gingen „käffeelä“. Ein richtiger Geniessertag. Am Tag unserer ersten Passfahrt, fuhren wir gleich drei Pässe hoch. Der Erste war der OFENPASS auf dem Weg nach Italien. Der Zweite war der STELVIOPASS (Stilfser Joch) in Italien mit 48 Haarnadelkurven. Der Stelviopass war auch mit 2757 m.ü.M der höchste Pass, den wir befuhren. Der letzte Pass war der damit verbundene UMBRAILPASS in der Schweiz. Auf dem Nachhauseweg besuchten wir noch die Klosterkirche St. Johann in St. Maria, welche mit den berühmten Fresken bemalt ist. Als Letztes gab es noch eine Glacé als Überraschung im Postauto.

Auf dem Weg nach Bergün fuhren wir den ALBULAPASS hoch. Oben angekommen versperrten uns Kühe die Strasse und wir mussten kurz mit dem Postauto warten. In Bergün besuchten wir dann das Eisenbahnmusuem und fuhren weiter zum Palpuognasee um dort unser PickNick zu essen. Einige hielten sogar ihre Füsse in das eiskalte Wasser. Auf dem Rückweg gab es dann ein Kaffee oder Coci im Passrestaurant.

Am nächsten Tag befuhren wir den BERNINAPASS. Oben angekommen machten wir ein Gruppenfoto mit dem Posti, dem Lago Bianco und einem Gletscher. Danach fuhren wir über dem FORCOLAPASS in Italien, weiter nach Livigno. Nach einer kurzen Einkaufsrunde liessen wir uns mit Pizza verwöhnen. Auf der Rückfahrt nahmen wir den Weg durch den Munt la Schera Tunnel. Kurze Aufregung verursachte ein einmaliges Fotosujet, welches uns durch den niederen Wasserstand des Lago di Livigno buchstäblich geschenkt wurde. Zuhause angekommen schauten wir den Schellenursli-Film oder genossen unsere freie Zeit.

Am anderen Tag fuhren wir nach Guarda. Dies ist das Heimatdorf vom Schellenursli. Nach einem Rundgang zu Fuss und einem Foto mit der Glocke von Schellenursli fuhren wir nach Samnaun weiter. Da es ganz stark regnete, verweilten wir länger zum Mittagshalt in der Schmuggleralm, bevor wir wieder nach Zuoz zurück fuhren.

Am folgenden Tag fuhren wir über den MALOJAPASS nach Soglio im Bergell. Nach einem kurzen Spaziergang durch das Dorf fuhren wir weiter nach Castasegna nahe der italienischen Grenze, wo wir unser Sandwich assen. Als wir wieder in Zuoz zurück waren, hiess es Koffer packen. Danach machten wir auch eine Lotterie, bei welcher jeder etwas Schönes mit nachhause nehmen konnte.
Am Tag der Rückreise fuhren wir über den JULIERPASS und tranken ein Kaffee am Marmorera Stausee. Von dort aus fuhren wir auf die Lenzerheide nach Sartons, wo wir einen Zmittagstopp machten. Gestärkt mit feinen Älplermagronen konnten wir den letzten Teil der Fahrt nach Zürich nochmals geniessen.

Nach acht langen Tagen war die Ferienwoche leider wieder vorbei. Jedoch freuten sich alle über die tollen Ausflüge und wunderbaren Landschaften. Dafür noch einmal ein riesen Dankeschön an die Leitung und den Posti-Chauffeur.
MS/26.8.2018


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