• Datum:

    21.04.2018 - 28.04.2018

    Ferienleitende gesucht:

    nein

    Angebot:

    Kinder

    Status:

    Bericht lesen

Wir verbringen zusammen eine Woche in Les Diablerets. Basteln, spielen, Ausflüge und andere Unternehmungen gestalten unsere Woche. Die wunderbare und vielseitige Umgebung gibt uns die Möglichkeit viel zu Unternehmen und draussen zu sein.

Für Kinder • integrativ • spielen • Spass

Wo:
Haus Les Bosquets, Les Diablerets, VD

Kosten:
Fr. 690*

Kursbericht Kinderferien Les Diablerets, vom 21. bis 28. April 2018

Samstag, 21. April 2018, 13 Uhr: viele Kinder und Jugendliche (und auch die erwachsenen Leiter_innen) stehen erwartungsfroh auf dem Carparkplatz neben dem HB Zürich. Denn heute ist es wieder soweit: Die Frühlings-Kinderferien von Insieme beginnen.

Die Wiedersehensfreude ist gross, sind doch sowohl für die Kinder als auch für die Leiter_innen viele alte Bekannte anzutreffen. Aber natürlich werden auch alle Neuen sofort herzlich in die Runde aufgenommen. Nach den Begrüssungen und dem letzten Informationsaustausch zwischen Leiter_innen, Eltern und Kindern ist es Zeit, in den Bus einzusteigen und loszufahren. Denn das Ziel der Reise ist nicht ganz nah: Les Diablerets im wunderschönen „Le pays d’enhaut“ im Kanton Waadt. Auf knapp über 1000 Meter über Meer wartet das tolle Ferienhaus „Les Bosquets“ auf uns. Um rechtzeitig zum ersten Znacht um 18 Uhr da zu sein, müssen wir spätestens um 13.30 Uhr losfahren. Unterwegs soll es ja schliesslich auch noch für eine Lunch- und WC-Pause reichen …

Der Bus ist schick, die Reise entspannt: Filme gucken, Geschichte erzählen, ein wenig dösen und sich auf die nächste Woche freuen. Alle haben sich viel zu erzählen und sind interessiert daran, diejenigen kennenzulernen, die das erste Mal dabei sind. So vergeht trotz der Distanz die Reise schnell und schon sind wir im Haus angekommen; dort hat die Küche bereits gekocht.
Also ab in die Zimmer, das Einräumchaos hinter sich bringen und dann essen. Mmmmmh … bereits das erste Essen der vielen Essen ist wunderbar, Spaghetti mit Tomatensauce! Wir haben das Glück, eine äusserst begabte Küchencrew dabeizuhaben, bei der jedes Essen das andere zu übertreffen versucht. Simpel und einfache, aber sehr schmackhafte Gerichte.

Die Ferien sind voll mit positiven Erlebnissen und spannenden Ausflügen. Am ersten Tag, dem Sonntag, haben wir ganz ruhig angefangen: Die Umgebung des Hauses erkunden, den Spielplatz im Dorf und die Wiese hinter dem Haus mit Kinder- und Erwachsenenlärm beschallen, die Sonne und die warmen Temperaturen geniessen. Trotzdem sind wir am Sonntagabend alle ziemlich müde und gehen problemlos ins Bett. Die ganz Jungen früh, die Mitteljungen (oder -alten?) ein wenig später und die Erwachsenen so früh wie möglich und so spät wie nötig (Teamsitzung!).

Und dann kommen bereits die Tage, an denen – analog der Küche – jeder Ausflug den vorhergehenden zu übertreffen versucht. Immer haben wir schönes Wetter, das uns natürlich alles entspannter geniessen lässt. Aber die Ausflüge sind wirklich aneinandergereihte Höhepunkte: Am Montag die Stadt Lausanne erkunden in einer Kleingruppe und dabei einen 30 Meter hohen Holzturm erkunden, dessen spiralförmige Treppen nie mehr aufzuhören scheinen. Oder das Charlie-Chaplin-Museum in Vevey besuchen, wo es viel zu bestaunen, anzuschauen und zu lachen gibt und wo einige zwischen den Wachsfiguren und lebenden Menschen nicht unterscheiden können. Das war ein Gaudi!

Und dann am Dienstag nochmals was Aufregendes, nämlich die Salzminen bei Bex. Die eine Gruppe gelangt mit einem sehr schönen Spaziergang da hin, die andere per Auto. Und dann gehts mit der alten Schmalspurbahn in den Berg hinein, nachdem wir eine Einführung in die Geschichte des Salzabbaus erleben durften – sowohl der Guide („Giid“) als auch der Film waren lustig! Wir fahren über 1000 Meter in den Berg hinein, spazieren unter Anleitung durch Gänge und Ausstellungen, dürfen selber Salzsteine im Felsen abschlagen, Holzleitungen bohren und Salzwasser probieren, wenn wir wollen. Als wir wieder rauskommen, blendet uns die Sonne!

Aber der „Höhepunkt“ der Ferien steht uns immer noch bevor: Am Mittwoch reisen wir alle zusammen an den höchsten Punkt unserer Ferien: mit der Riesengondel auf den Spitz des „Glacier 3000“ auf – Zufall? – 3000 Meter Höhe. Alle trauen sich und kommen mit, nicht mehr ganz alle trauen sich dann auf die Brücke in dieser luftigen Höhe zwischen zwei Berggipfeln, die es auch noch zu erklimmen gibt. Für alle ist der Ausflug ein grosses Ereignis, die Pommes Frites in der Bergbeiz schmecken wunderbar und die Sonne gibt uns auch in der hohen Höhe schön warm. Müde, aber glücklich und zufrieden, fahren wir wieder runter ins Tal und haben uns viel zu erzählen.

Aber schon ist wieder Donnerstag, und wir gehen nach Gstaad ins Hallenbad, die neue rasante Rutschbahn geniessen, im Aussenbecken bei warmem Wasser und schöner Aussicht die Füsse baumeln lassen und einfach planschen, planschen, planschen …

Den Freitag lassen wir nach all diesen, sehr aufregenden Ausflügen wieder ganz entspannt angehen. War doch am Donnerstagabend bereits um 20 Uhr das ganze Haus mucksmäuschenstill, da die ganze Bande früh in das Reich der Träume abtauchte! So spielen wir auf der grossen Wiese und dem Bach hinter dem Haus, gehen noch einmal auf den Spielplatz im Dorf, essen alle gemeinsam eine Glace und bereites uns auf die Abreise vor. Wir freuen uns alle wieder auf unsere lieben Menschen und das Heimkommen – und bedauern trotzdem, dass diese wunderschöne, sehr erlebnisreiche und tolle Ferienzeit bereits wieder vorbei sein muss.

Auf ein nächstes Mal im Herbst, wieder in Les Diablerets, wo wir uns alle wie zu Hause fühlen.


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