Was waren deine Erwartungen, als du dein Sozialpraktikum bei uns im Treff angetreten hast?
Ich hatte keine großartigen Erwartungen und wolle mich von Allem
überraschen lassen. Ich war gespannt, ob ich einige Gesichter aus den
Ferien kennen würde (tat ich!)

Welche Unterschiede hast du im insieme Treff im Vergleich zu den insieme Ferien erfahren?

Ich habe viel mehr vom Alltag der Menschen erfahren und was sie bewegt.
Gerade, weil ich die Stammgäste dann beinahe täglich getroffen habe. Es
war recht entspannt und im Treff mit den Gästen viel eingespielt.
Ich glaube aber, dass der größte Unterschied war, dass ich keine
pflegerischen Tätigkeiten gemacht habe.

Gibt es eine Situation oder ein Ereignis, welches dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Mir ist besonders in Erinnerung geblieben, dass viele den Treff als
„Familie“ bezeichnet haben. Das fand ich sehr schön.

Unsere Gäste bilden das Herz von insieme Treff. Wie das Programm sind auch sie Facettenreich und immer für eine Überraschung gut. Wie war deine Beziehung zu ihnen und wie hat sie sich während deinem Einsatz entwickelt?

Ich spreche ja kein schweizerdeutsch und es war gerade am Anfang witzig,
dass es Verständnisprobleme gab- und das obwohl ich schon seit etwa 4
Jahren regelmäßig wegen der Ferienfahrten in der Schweiz bin. Aber das
ging dann ja wunderbar, denke ich.
Über die Entwicklung kann ich nicht viel sagen, außer, dass ich doch
traurig war, als mein Praktikum zu Ende war und ich wusste, dass ich
Menschen, die ich gern gewonnen habe,  so schnell nicht wieder sehen
werde, weil ich ja mehrere hundert Kilometer entfernt wohne. Es hat mich
sehr gerührt, dass ich am letzen Tag mehrere Gutscheine für das
z’Nachtessen im Treff bekommen habe. Da habe ich gemerk, dass es auch
richtig gut ist, wenn ich wieder komme! (das habe ich dann auch schon
einmal geschafft!)

Was waren deine Aufgaben und wie erging es dir bei der Umsetzung deiner Arbeit (Interview mit Gästen)?

Meine Aufgaben waren vielfältig. Ich habe in die Administration
geschnuppert, erste Schritte in der Projektplanung unternommen, eine
Arbeitsplatte abgeschliffen natürlich auch für das gastronomische Wohl
gesorgt und hatte dann sehr viel Kontakt zu den Gästen, mit denen ich
mich unterhalten, gespielt, getanzt und gelacht habe. Außerdem habe ich
auch Gäste befrag, was Insieme und der Treff für sie bedeutet. Da gab es
manchmal Verständnisschwierigkeiten, aber alle hatten Geduld mit mir und
ich hab mich oft über die Antworten gefreut.


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